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4 Pfoten und 2 Füße

"Golf ist ein Spaziergang mit Hindernissen", sagte der Schriftsteller Mark Twain. Das dürften ganz besonders Hunde auf dem Golfplatz so sehen: Hier eine Ente, da läuft ein Hase, und im angrenzenden Wäldchen duftet es nach Wild. Das Wasser der Teiche ist verlockend und überall diese weißen Bälle, die man so schön jagen könnte... Kein Wunder, dass da nur gut eingespielte Hund-Mensch-Gespanne entspannt bleiben.

Doch da es gleichzeitig für Hundeliebhaber wenig Schöneres geben dürfte, als mit dem vierbeinigen Freund Stunden auf dem Green zu verbringen, dürfen im Golfclub Wiesensee Hunde mit dabei sein.
So ist hier jeder Sonntag (ab 15 Uhr) und jeder Montag ein Hundetag (ganztags, ausgenommen sind Turniertage).


Manieren erwünscht
Um die Hundetage auf dem Golfplatz zu nutzen, müssen die Vierbeiner – wegen der erwähnten Verlockungen - entweder eine Golfbegleithundeprüfung oder eine ähnliche, wie z.B. für Jagdhunde, absolviert haben. Dafür bekommen die Herrchen dann im ProShop kostenfrei Hundekotbeutel.

Verlockungen der Natur
Und all die schönen Ablenkungen auf dem Green sind am Wiesensee ganz natürlicher Art: Dafür hat der Golfclub Wiesensee e.V. schließlich das Zertifikat „Golf & Natur“ des Deutschen Golf Verbands inne. Dieses honoriert die Verbindung von optimalen Golf-Bedingungen und einem bestmöglichen Schutz von Wildtieren und einheimischer Natur.
Schließlich gehört das Golfspiel in die Natur - angeblich sollen es schottische Schäfer aus Langeweile erfunden haben, indem sie angefangen haben, mit ihren Hirtenstäben Steine in Mauselöcher zu schlagen. Und da war der Schäferhund natürlich mit dabei. Bewiesen ist diese Theorie allerdings nicht. Das sind dagegen die ersten schriftlichen Golfregeln aus dem Jahr 1744, die Hunde in der Regel 10 mit einbeziehen: "Wenn der Ball durch eine andere Person, ein Pferd, einen Hund oder ähnliches gestoppt wird, muss er so gespielt werden, wie er liegt."

Nachhilfe für Golfhunde
Und für alle, die die entsprechende Prüfung für das Green bei der Gelegenheit gleich ablegen möchten, arbeitet der Golfclub Wiesensee e.V. mit der Hundeschule „marion huber dog coaching“ zusammen, die Golfbegleithundekurse anbietet. Die Hunde lernen dort das korrekte Verhalten auf dem Platz, so dass sie es etwa unterlassen, Golfbällen hinterher zu laufen, beim Abschlag plötzlich Kaninchen zu jagen oder mit Bag und Trolley an der Leine zerren.
„Auch die Distanzkontrolle ist wichtig, damit der Golfer aus größerer Entfernung Zusammenstöße mit Golfcarts oder anderen Hunden vermeiden kann“, führt Marion Huber aus. Das dürfte für viele Golfer interessant sein: Immerhin gehen Erhebungen davon aus, dass fast jeder fünfte von ihnen auch Hundehalter ist.

Wir freuen uns auf Ihr Spiel am Wiesensee und stehen Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung:
Tel. 02663 991 190 oder golfclub.wiesensee (at) lindner.de